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Mein neues Ufer heisst tinkla

A uf zu neuen Ufern!, sagt man gerne, wenn etwas zu Ende geht. Nachdem das neue Ufer nun schon eine Weile in Sicht war, ist heute ist der Moment gekommen, es euch zu zeigen. Es heisst tinkla und ich fühle mich schon sehr wohl dort. Und das Beste ist: Ich lege da nicht alleine an. Als ich im vergangenen Oktober entschied, Blogwerk zu verlassen, war das zwar kein spontaner Entschluss – doch ich gebe zu, ich traf ihn, ohne einen Plan B in der Tasche zu haben. Der Plan an sich war, einfach mal die Nase in den Wind zu halten und zu sehen, wo er mich hintragen wollen würde. Was dabei rausgekommen ist: Olivia, Tanja, Thomas und ich haben gemeinsam die tinkla GmbH gegründet. Ich freue mich sehr! Einerseits natürlich, weil ein eigenes Unternehmen ein Abenteuer ist, das mir nie sehr fern war und jetzt Wirklichkeit wird. Aber vor allem freue ich mich, dass ich einmal mehr das nicht hoch genug zu schätzende Privileg haben werde, nicht bloss mit Kollegen, sondern mit Freunden zu arbeiten. Mehr Information dazu (für …

Dresscode: Saunatuch

Fast, ja fast wäre ich durch den Januar gekommen, ohne mir irgendwelchen Ärger von der Seele bloggen zu müssen. Aber just kurz vorm Ende hat Dar-Vida es nochmals rausgerissen. Mit einem Werbesujet, das in jeder Hinsicht tief blicken lässt.

Tschüss 2014, willkommen 2015!

Wir gaben uns und hatten Mühe, dieses Jahr und ich. Darum war der spontane, launige Arbeitstitel für diesen Artikel eher sowas wie «Hey 2014, danke für nichts». Aber das ist natürlich kompletter Unsinn. Was ich aus 2014 mitnehme und worauf ich mich für 2015 freue. Meinen spontanen Anfall an Missmut über das nun vergehende Jahr habe ich mir gleich wieder auskuriert. Natürlich gab und gibt es auch im vergangenen Jahr jede Menge, wofür es sich dankbar zu sein lohnt – angefangen vielleicht bei der Überlegung, dass sein Jahrhundertvorgänger, 1914, ein Jahr war, in dem ein Weltkrieg ausbrach. Wie froh und glücklich ich doch sein darf, an einem sicheren Ort und in Freiheit zu leben, mit all den Möglichkeiten, die mir offen stehen! Was die Unwegsamkeiten angeht, die mich 2014 dennoch begleitet haben: Nicht zuletzt sind schmerzhafte Momente gerade deshalb hart, weil die drohenden oder tatsächlichen Verluste gegenüber dem Status Quo einem aus gutem Grund ans Herz gehen. Und das heisst ja nichts anderes, als dass es im eigenen Leben viele wichtige und wertvolle Menschen und Dinge gibt. Wenn …

Spenden, bloss wohin?

Ich hatte mal ein Buch im Bücherregal stehen: «99 moralische Zwickmühlen» hiess es. Jetzt, wo es mir endlich mal Aufschluss geben könnte, ist es unauffindbar – das habe ich jetzt von der ganzen Entsorgerei immer. Wohin also mit meinem Spendengeld?