Sunday Dish
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Sunday Dish 09/2017

Noch ein Tag lang 2017. Gute Vorsätze sind zwar schon seit geraumer Zeit ziemlich out; dennoch verleitet so ein Jahreswechsel viele Menschen dazu, neue Pläne zu schmieden. Oder einfach ein wenig übers Leben nachzudenken und darüber, wovon sie gerne mehr oder weniger hätten.


Gelesen

Su naujaisiais metais!

Das war litauisch und bedeutet: Ein glückliches neues Jahr! Wenn ich mir eine Superkraft aussuchen könnte, würde ich zumindest mal darüber nachdenken, ein grosses Sortiment an Sprachen mühelos zu beherrschen. Da habe ich mir neulich einen Artikel gebookmarkt, der dabei helfen kann, dem näher zu kommen. Erst wollte ich nicht, weil Tim Ferris darin vorkommt und ich bei dem einen Buch, das ich einst las, so oft die Augen verdrehen musste. Aber in letzter Zeit haben wir uns ein bisschen versöhnt (also ich natürlich, Tim weiss nichts davon), also hab ich’s gelesen. Und fand es recht schlau. Wenn du dich also Ende 2018 mühelos in Litauen, Haiti oder Vietnam durchschlagen können willst, halte ich das mit dem entsprechenden Einsatz von Zeit und Konsequenz für realistisch. Viel Spass dabei!

«One of my more controversial pieces of advice, but one that I absolutely insist on when I advise beginners, is that you must speak the language right away if your goals in the target language involve speaking it.»

 

 
 
 
 
 
 
Zum Artikel (sorry, ist ein PDF aus Pocket, weil die Originalquelle ein Code-Problem hat und nur ca. 1/10 des Textes darstellt):
businessinsider.com: 12 rules for learning any language in 3 months

 

Da anfassen, wo was passiert

2017 war ein Weltschmerz-Jahr: Obwohl nüchtern betrachtet vieles besser wird*, fühlt es sich in letzter Zeit oft nicht direkt so an. Und was schimpfen wir nicht gerne über das, was unserer Meinung nach alles falsch läuft in der Welt. Das ist nicht verboten, aber lohnender wäre es, dort anzupacken, wo wir etwas verändern können. Und das wäre dann ja in den meisten Fällen eher in der eigenen Umgebung als in Washington. Hat Sibylle Berg schon im April mal für den Spiegel aufgeschrieben.
 
* Wer’s nicht glauben mag, gerne mal eine Weile Max Roser folgen.
 
 

«Würde man die Weltverbesserung kurz vertagen und statt gegen Trump in Amerika für einen Kindergarten im eigenen Dorf kämpfen, wären die Chancen, dass sich das Leben ein wenig verbessert, größer.»

 

Weiter zur Kolumne:
Die langweiligen Kriege vor der Haustür

 
 
 


Geschrieben

Schnäppchenmarkt, end of year edition


Gemocht


Gehört


Gesehen

 
Vielleicht doch ein klitzekleiner guter Vorsatz, wer weiss.


Und ausserdem

Ein fabelhaftes, glückliches, bei den Hörnern gepacktes neues Jahr wünsche ich dir!


Bild: Neujahrsflammkuchen 2016 im Henrici
 
 

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