Sunday Dish
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Sunday Dish 03/2017

Vor einigen Tagen war ich zusammen mit meiner Kollegin Tanja in einem Workshop – und wie sich herausstellte, war jemand aus der Teilnehmergruppe Abonnentin vom «Sunday Dish». In meiner Wahrnehmung lesen das ja «nur» (im Sinne von ausschliesslich) Leute aus meinem direkten Umfeld, vielleicht die Top 5% aus meinem Adressbuch. Ist aber nicht so.

Weil ich mich so darüber gefreut habe, gibt es tatsächlich wieder mal im Wochentakt einen. (Katrin, der ist für dich.)


 

Ausgedacht

In eigener Sache: Ich habe mir ein kleines Charity-Projekt ausgedacht, das mir sehr am Herzen liegt. Darum meine ich es auch total ernst wenn ich sage: Ich freue mich über jeden einzelnen Fünfliber, der für Effie und Sofia zusammen kommt. Hier kannst du lesen, worum es geht – und meine Laufkilometer 2017 kaufen.

 

Gelesen

Wie viel es noch zu lernen gibt

Das ist ein älterer Text, von 2015. Caspar Mierau schrieb darüber, wie eine Bekannte mit ihrer mehrfach behinderten Tochter bei ihm und seiner Familie zu Besuch war. Wie nervös ihn das machte aus Unsicherheit, wie damit umzugehen sei. Und wie lehrreich diese Begegnung für ihn war, inklusive der Erkenntnis, wie viel unbelasteter seine Kinder mit dem Anderssein des Mädchens umgehen konnten. Was den Schluss nahelegt: Man lernt bestimmt viel, wenn man erwachsen wird – und genau soviel wird parallel dazu verlernt.

Wenn man nun also immer wieder hört, man solle sich doch mal «aus seiner Komfortzone» bewegen, dann wird einem das häufig in so einem find-your-own-sparkling-awesomeness-Kanon vorgesungen. Aber vielleicht wär’s auch ganz gut, man würde sich das vornehmen, um einfach ein kompletterer und vielleicht ein bisschen besserer Mensch zu werden. Reicht doch.

«Irgendwann setzten wir uns alle ins Wohnzimmer. Der Teppich war angenehm warm. Die Kinder tobten ein wenig und Kaiserin 1 erkundete auch die neue Umgebung. Plötzlich setzte sich meine Tochter neben sie. Sie nahm ihre Hand und hielt sie fest. So hielten die beiden großen Mädchen inne. Ich musste schlucken. Keine Erklärung, kein Fremdeln. Sie hatte sich einfach danebengesetzt, ihre Hand gehalten und etwas so Unbeschwertes getan, wozu ich nach monatelangem Grübeln nicht in der Lage war.»

 
 
 
 
 
 
Der ganze Artikel:
leitmedium.de – Eine Kaiserin zu Besuch
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Das richtige Problem lösen anstelle des erstbesten

Von Berufs wegen beschäftige ich mich ja ganz viel mit dem Lösen von Problemen. Dann und wann habe ich auch selber welche, und was mich immer und immer wieder umtreibt, ist die Frage: Wie kann man das besser machen? Ich hab schon einiges durch: Checklisten und Entscheidungsbäume, Fragebücher und Systemtheorien; am Ende bleibt immer die ernüchternde Erkenntnis, dass man’s halt einfach rausfinden/machen muss und es wie immer in Arbeit ausartet.

Bei Medium habe ich vor ein paar Wochen diesen Artikel von Ozan Varol gebookmarkt, an den ich immer mal wieder denke: Wie viele der Probleme in einer random Problemliste sind gar nicht das eigentliche Problem, oder nicht das richtige und/oder wichtige? Wie viel einfacher würde das alles, wenn ausreichend Zeit und Konsequenz in die Vorarbeit zur eigentlichen Lösungsfindung flösse?

«The way that most people solve problems reminds me of a scene from Alice’s Adventures in Wonderland. During the trial of the Knave of Hearts, the King says “let the jury consider their verdict.” The impatient Queen interrupts and says, “No, no! Sentence first. Verdict afterward.”»

 
 
 
Hier ist der Text:
Want to be a better problem solver? Do this first.
 
 
 
 

Geschrieben

Bei Medium:
“Why did you even try?”

Hier:
#charity: Kauf meine Laufkilometer

Bei Ron Orp:
Å Journal – ein Bookazine zum Verlieben

Gemocht

Gehört

Gesehen


Ist schon eine Weile her. Aber wie mir diese Woche aufgefallen ist: Werde ich jemals wieder diese Stelle von Beethovens Symphonie Nr. 9 (a.k.a die Europahymne) hören können, ohne den Text mitzudenken?

Und ausserdem

entliehen bei Austin Kleonlest sein Zeug, kauft seine Bücher.
(Auch gerne woanders als bei Amazon, ist eh kein Affiliate oder so, bloss einfacher zum verlinken.)

Eine gute Woche und bis bald!
Und was die käuflichen Kilometer angeht:
Gerne mitmachen, oder auch weitersagen. Hier nochmals der Link. Mercituusig!

 

Bild: «Hug cares about Music» im Kosmos Zürich

1 Kommentare

  1. Oh, mein Popcorn-Schäfli 🙂 Ich bastel dir liebend gerne auch mal eins.
    Und das mit der Charity-Aktion ist übrigens ne wunderbare Sache!

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