Sunday Dish 01/2017

Alle Jahre wieder, gell, gibt’s mal einen. 🙂


Gelesen

Die falsche Tante

Kaum ein Text hat mich in diesem doch schon fortgeschrittenen Jahr so berührt und beschäftigt wie die Gesichte von Lola, die als Sklavin aus Sri Lanka in die USA kam mitgenommen wurde. Das ist ein echter Longread, der sich aber lohnt. Ich verlinke unten den englischen Text, weil ich fand, es hat sich gelohnt, ihn in Originalsprache zu lesen. Das Magazin hat aber eine deutsche Übersetzung publiziert, die ist allerdings hinter der Paywall (lässt sich aber mit einem Tagespasst für 2 Franken freischalten und ja, auch das würde sich lohnen).

«We spent our first decade in the country trying to fit in. Having a slave did not fit. Having a slave gave me grave doubts about what kind of people we were, what kind of place we came from.»

 

 

Zum Original in englischer Sprache:
theatlantic.com – My Family’s Slave

 

 

«Das ist doch was für Frauen»

Die Diskussion darüber, wie Frauen Zugang zu sogenannten klassischen Männerberufen bekommen, darin bestehen können bzw. können wollen, ist medial ziemlich präsent. Das dem zugrunde liegende Phänomen hat ja aber auch eine andere Seite, nämlich die, dass sich Männer nicht gerade um die Jobs reissen, von denen sie finden, die seien Frauensache. Bei brand eins gab es vor kurzem einen interessanten Text über ein Hamburger Pilotprojekt mit dem Ziel, mehr Männer für Sozialberufe zu gewinnen – denn die werden in Zukunft dringend gebraucht.

«Mit geschlechtsspezifischen Fähigkeiten hat das nichts zu tun. Sondern mit Stereotypen. Frauenberuf suggeriert, dass der Verdienst nicht so hoch sein muss, um eine Familie davon zu ernähren, und dass es bei der Ausübung weniger auf Fachwissen ankommt als auf Empathie und Hilfsbereitschaft.»

 

Hier geht’s zum Artikel:
brandeins.de – Wie gewinnt man mehr Männer für Frauenberufe?

 

 


Geschrieben

Bei Medium, mal was Neues
25 things I wish I knew when I was 25

Bei tinkla
Influencer: Wo Relations aufhören und Marketing anfängt
Spam bleibt Spam: Newsletter-Marketing gone wrong
Hearables: Armbänder waren gestern. Wir tragen Computer in den Ohren. (mitgeschrieben)

Bei Ron Orp
True Journal: Die Kunstgalerie im Magazinformat
Romance Journal: Kunst in Gross
Les Others Magazine: Bereit für das Unerwartete?


Gemocht

More Zürich City Life… #züri #zurich #tram #sunset #citylife #summer2017

Ein Beitrag geteilt von Damian Amherd (@senor_damiano) am


Gehört


Gesehen


«Before the kids didn’t have anything to do. Just staying in the tent. But when you came, you made something out of nothing.»


Und ausserdem


by Lee Crutchley

Eine gute Woche und bis bald!


Bild: Dachterrassenaussicht im Restaurant Kino am Dach (Wien)

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