Sunday Dish
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Sunday Dish 1/2016

W

huut?! Wo kommt denn jetzt aus heiterem Himmel dieser Sunday Dish her? Die Katze kann das Mausen halt nicht ganz lassen. Ich erklär’s kurz, und dann kommt die heutige Ausgabe.

 
Was bisher geschah:
Alte Bekannte erinnern sich – im Januar 2015 habe ich mir dieses Wochenendformat ausgedacht. 15 Wochen lang habe ich das durchgehalten, dann war Schluss. Warum? Weil ich festgestellt habe, dass ich nebst der ganzen Woche auch meine Samstage vor dem Rechner verbracht habe, da ich so schlecht darin bin, halbe Sachen zu machen. Das war irgendwie doof.

Gut, und was ist jetzt los?
Also das Problem ist: Ich habe ihn vermisst, meinen Sunday Dish. Ich mochte es, meine Netzfundstücke für euch zusammenzustellen. Und deshalb mache ich’s jetzt wieder. Aber nicht jede Woche, sondern einfach dann, wenn ich Material, Zeit und Lust habe. Und vielleicht schraube ich auch noch ein bisschen dran rum, mal gucken. Viel Spass damit! Ich hatte jedenfalls wieder welchen.


Gelesen

Die Wahrheit über Telefonkonferenzen

Ich hab zum Glück keine, bzw. höchstens drei, vier Mal im Jahr mal eine Art improvisiertes Konferenzgespräch zu dritt. Konferenzgespräche mit Teilnehmern an mehr als drei Standorten halte ich seit jeher für das Grauen in Leitungen und müsste ich sie aus meiner Phantasie umschreiben, klänge das ungefähr so wie dieser Text, den ich mit Freude gelesen habe.

«Once you enter your PIN, you are prompted to state your name, and then to press the pound key. This is the audio version of your passport photo. Your name will never sound worse. I have entered the conversation as Rrie.»

 

 

Hier geht’s zum Artikel:
newyorker.com – Call me crazy

 

Nicht alles geht vor die Hunde

Die allgemeine Laune zum Zustand der Welt ist ja eher ein bisschen durchzogen. Dabei fallen mir manchmal diese Zitate ein, kennt ihr bestimmt: Das sich-Beschweren über die «heutige Jugend», eine bekannte Version davon Sokrates zugeschrieben, ich habe noch ein paar mehr gefunden. Will heissen: Was nicht stimmt, ist immer dominant. Und dann tut es manchmal ganz gut, mal kurz wieder aufgeschrieben zu bekommen, was sich so alles zum besseren gewendet hat auf dem Weg zur Gegenwart. Nicht, um sich Probleme wegzudenken – sondern, um ein bisschen Distanz zu dieser chronischen Überforderung zu bekommen, die hinter bald jeder Schlagzeile lauert.

«Parts of the world are falling to pieces but fewer parts than before. Conflicts always make the headlines, so we assume that our age is plagued by violence. We obsess over new or ongoing fights, such as the horrifying civil war in Syria — but we forget the conflicts that have ended in countries such as Colombia, Sri Lanka, Angola and Chad. »

 

Der ganze Text:
spectator.co.uk – Why can’t we see that we’re living in a golden age?

 
 

 
 

«Recharge» ist nicht bloss fürs Smartphone gut

Also gut, auch wenn manches auf der Welt besser wird, das heisst ja nicht, dass niemand Probleme hat. Ein Begriff, der mir seit 20 Jahren in verschiedenen Kontexten immer wieder begegnet, ist die sagenhafte Resilienz – also die Fähigkeit, auch unter widrigen Umständen keinen oder wenig Schaden zu nehmen oder gar gestärkt aus Krisen hervor zu gehen. Dieser Artikel aus der Harvard Business Review greift einen Aspekt davon auf, der häufig gar nicht bedacht wird: Wichtiger als «immer schwerer tragen» zu können, wäre: Neue Kräfte sammeln, wo immer nötig und möglich. Finde ich lesenswert

«The misconception of resilience is often bred from an early age. Parents trying to teach their children resilience might celebrate a high school student staying up until 3AM to finish a science fair project. What a distortion of resilience! A resilient child is a well-rested one. »

Hier geht’s zum Artikel:
hbr.org – Resilience Is About How You Recharge, Not How You Endure

 
 
 
 


Geschrieben

Pah, so viel steht hier nie wieder, denn das ist ja seit… naja, sagen wir mal so in den letzten paar Monaten:

Bei tinkla

555 Tage, die unser Leben verändert haben
Slack als Instrument für Social eLearning
Hinaus in die Welt! 7 Inputs für bessere Content Distribution

Bei Ron Orp

212 Magazine: Strange Days
Water Magazine: Über die Ambivalenz
Schluck: Das anstössige Weinmagazin im Praxistest
-> und noch ein paar mehr

Hier :’-)

GutenTag Method: Der Zeitstempel für die Tagesplanung [Sammelbestellung]
–> falls jemand sich jetzt ärgert, weil er/sie’s verpasst hat: Ich habe noch ein, zwei Reserveexemplare. Am besten kurz in den Kommentaren melden.


Gemocht

Wasserspielchen…. #skyviewers @skyviewers #weserbergland #glamping #camping #familieglasgeflüsterunterwegs

Ein von Britta (@glasgefluester) gepostetes Foto am

Rundfunk.fm #zurich #zürich #friday #summer #landesmuseumzürich

Ein von LOREM (not Ipsum) (@loremnotipsum) gepostetes Foto am


Gehört

#rockthatmonday
The Walking In Between von Ben Rector

Gesehen

Ein Jahr Wien in 3 Minuten und Zeitraffer. Da habe ich ja gerade eine Woche rumgehangen und das Video lief im Vorspann zum Filmfestival auf dem Rathausplatz. Ich mag am liebsten die Stelle mit dem Wienbach, aus nicht näher erklärlichen Gründen.


Und ausserdem

Hm ja. Da arbeiten wir noch dran.

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via this isn’t happiness

Eine gute Woche und bis bald!


Bild: Treppenaufgang der Wiener Staatsoper (Wien)
 
 

2 Kommentare

    • Karin Friedli sagt

      Tschau Erich, das können wir sicher einrichten. Bist du demnächst mal bei uns in der Nähe (oder du sagst mir, wann du immer etwa am Bahnhof bist)? Ich habe sicher noch ein Set im Büro, bin einfach erst ab Mittwoch wieder dort. Der Preis ist CHF 40. 🙂

      Liebe Grüsse
      Karin

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