Achtung, Radio. #SRFecho70

K

ennt ihr das, wie man seine eigene Stimme aufgenommen immer ganz fürchterlich findet? So ging’s mir heute, als ich zum ersten Mal das Ergebnis aus der gemeinsamen Zugfahrt neulich mit dem Radiojournalisten Marcel Jegge gehört habe. Wir trafen uns für ein Hörerportrait zum Jubiläum des SRF Echo der Zeit.

Um den Jahreswechsel herum habe ich meine Podcast-Serie hier im Blog mit einem Artikel über das Echo der Zeit eröffnet. Ich fand das ganz passend, weil es ja auch immer mein erster Podcast des Tages ist. Aufgrund dieses Outings, denke ich, wurde ich angefragt, ob ich ein bisschen was erzählen mag zur Jubiläumsaktion. Und ich dachte mir, warum eigentlich nicht?

Das war ein interessanter Morgen, den wir da zusammen verbracht haben – für beide Seiten, glaube ich. Was mich sehr erstaunt hat: Meinem Gegenüber schien es irgendwie verrückt, dass ich den ganzen Tag im Internet rumhänge und dann für die Nachrichten auf ein Radioformat zurückgreife. Darum haben wir uns ziemlich lang gedreht und immer wieder. Und tatsächlich: Ich habe mir das ja nie überlegt. Für mich ist die Sendung ein Gewinn nicht durch ihre Herkunft, sondern durch ihren Inhalt – und das digitale Podcast-Format macht es mir durch die zeitliche Flexibilität zugänglich. Aber diese Durchlässigkeit von Medienformen, die ich als so selbstverständlich hinnehme, ist vielleicht exotischer, als ich immer dachte?

Na jedenfalls: Happy Birthday, Echo der Zeit, ich mag dich wie du bist. Und wenn du morgens mal fehlst in meiner Podcast-App, weil dir die Technik ein Schnippchen geschlagen hat, dann fehlst du mir. Ehrlich.

Ach so. Wer von euch hier gelandet ist, weil er/sie den Zeitschriften-Onlineshop sucht, von dem da gesprochen wird – der ist hier: LOREM (not) Ipsum

Und falls du von sonst woher kommst und nach all dem Geschreibe auch gerne den «old-school» Radiobeitrag hören willst, nur zu.

#SRFecho70

 

Titelbild: deathtothestockphoto.com

Kommentar (1)

  1. Liebe Karin

    Ich habe soeben das Echo der Zeit gehört. Und, Deine Stimme fand’ ich also ganz zauberhaft. Und noch viel zauberhafter fand’ ich, was Du alles so gesagt hast. Drum bin ich hier auf Deiner Website gelandet. Weils’ mir eben gefallen hat, was Du gesagt hast. Und auch, wie. Und ich darf Dir das schon laut sagen. Bin schliesslich Sängerin und kenn’ mich mit Stimmen aus ;-). In diesem Sinne: Weiter so. Gib Stimme!

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