Palaver
Schreibe einen Kommentar

2012 in 25 Antworten

In der Version 0.1 dieses Blogs habe ich diesen Fragenkatalog als Jahresrückblick gebloggt. Und wo ich das jetzt so nachlese, finde ich es plötzlich schade, dass ich in den letzten Jahren darauf verzichtet habe. Deshalb führe ich den jetzt einfach wieder ein, sei’s drum. Also, 2012.

1. Zugenommen oder abgenommen?

Minus eine Hosengrösse. Darf so bleiben, danke.

2. Haare länger oder kürzer?

Länger. Und wenn das in diesem Takt weitergeht, sind die bis in fünf Jahren schneeweiss, glaube ich. Aber gut, es gäbe wohl schlimmeres.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Äh. Weiss ich gar nicht so genau. Aber diese Brille auf meinem Avatarbild bei Twitter, über die sich immer alle wundern, die habe ich jetzt tatsächlich immer öfter auf (ist aber nur eine klitzekleine Korrektur, deshalb habe ich auch die Details dazu längst vergessen).

4. Mehr Kohle oder weniger?

Weder noch.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?

Mehr geht nicht, weniger ist leider nicht.

6. Mehr bewegt oder weniger?

Mehr! Mein gefühlt tausendster Versuch, zu einer Läuferin zu mutieren, hat ja endlich gefruchtet und das nie wirklich erwartete ist eingetreten: Missmut und Verdrossenheit macht sich breit, wenn ich nicht regelmässig für ein paar Kilometer raus an die frische Luft komme. Gute Sache, möchte ich nicht mehr missen.

7. Der hirnrissigste Plan?

Ich hatte vermutlich an die Hundert davon und habe sie alle erfolgreich verdrängt.

8. Die gefährlichste Unternehmung?

Ich glaube, ich werde alt. Wenn’s dieses Jahr irgendwann mal richtig gefährlich war, habe ich das wohl nicht bemerkt.

9. Der beste Sex?

Ja, danke, hatte ich.

10. Die teuerste Anschaffung?

Das neue Arbeitsgerät gilt nicht, das war noch im letzten Dezember. Das neue Sofa gilt nicht, das geht schon in den Januar. Dazwischen habe ich keine Erinnerung an grosse Anschaffungen. Ich denke, der grösste Luxus (und auch die teuerste Unternehmung insgesamt) war dieser Monat, den wir in Wien verbracht haben.

11. Das leckerste Essen?

Oh, das kann ich wirklich nicht sagen. Das könnte im Frühling im wundervollen Waldheim gewesen sein oder im Bernerhof in Gstaad, im Wiener Hollmann Salon oder im Palmenhaus im Burggarten, vorgestern Abend im Della Casa… oder vielleicht sogar irgendwann in der eigenen Küche. Und der geplante Silvesterabend im Rheintal hat noch alle Chancen, das zu toppen. Also über schlechtes Essen habe ich mich dieses Jahr wirklich nicht beklagen können.

12. Das beeindruckendste Buch?

Ich habe es aus Zeitgründen zwar nicht geschafft, es mit dem #Lesezirkel zu lesen, aber mochte es trotzdem sehr: Polarrot von Patrick Tschan. Und in verschiedener Sicht beeindruckt hat mich die Autobiographie von Alice Schwarzer.

13. Der ergreifendste Film?

2012 war das Jahr, in dem ich viel (viel!) zu wenig im Kino war. Deswegen fällt mir da auf Anhieb der letzte Film ein, den ich gesehen habe, nämlich Life Of Pi. Dazu hatte ich vor über 10 Jahren mal das Buch, allerdings fand ich es ziemlich zäh und habe es – wenn ich mich recht erinnere – nicht mal zu Ende gelesen. Die Verfilmung von Ang Lee könnte man sowohl als «prächtig» wie auch als «kitschig» bezeichnen; ich fand sie insgesamt gelungen. Schon nur, weil ich endlich mal einen Film in 3D gesehen habe, bei dem sich das gelohnt und nicht einfach bloss genervt hat.

14. Die beste CD?

Also ich habe ja nur eine einzige (physische) CD gekauft dieses Jahr, nämlich die neue Züri West. Ich glaube aber nicht, dass das die beste Musik meines Jahres war. (Excüsee.) Über iTunes-Alben und Spotify-Listen habe ich nicht Buch geführt, aber natürlich fand ich wie immer das neue Album von Ben Folds – dieses Mal von Ben Folds Five – toll.

15. Das schönste Konzert?

Ich glaube, das war das Neujahrskonzert des Berner Symphonieorchesters mit Beethovens 9. Sinfonie – ein toller Jahresanfang. Ansonsten fallen mir spontan diese beiden komplett irren, aber grossartigen Kollegen hier ein, die wir in Wien gesehen haben.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Arbeiten, alle Jahre wieder.
Hat mich aber noch nie so wenig gestört wie dieses Jahr.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?

…ihm. Und ach, in Wien!

18. Vorherrschendes Gefühl 2012?

Staunen.

19. 2012 zum ersten Mal getan?

Einen Monat lang woanders gelebt.

20. 2012 nach langer Zeit wieder getan?

Aareböötlen, 10 km am Stück laufen, zum schwimmen ins Hallenbad (also so ernsthaft).

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

1. Die dreiwöchige Monstergrippe im Frühling.
2. Bisschen Knatsch hier und da, aber irgendwas ist ja immer.
3. Freitags pendeln, wenn es sich nicht vermeiden liess. Ich weiss schon, warum ich das sonst nicht mache (IRRENHAUS!).

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Ich sag’s gerne nochmals, auch fünf Jahre später:
«’s» ersetzt «es», aber nicht «das», Herrgottnochmal.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Sag ich Euch nicht. (sorry, nächstes Jahr dann wieder)

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Viel, viel Geduld.

25. 2012 war mit einem Wort …?

lehrreich.

 

2007 // 2008

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.